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Liking Gap – Warum andere uns mehr mögen, als wir denken

Shownotes

Manchmal hat man dieses leise Gefühl, nicht so richtig dazuzugehören. Dass andere einen nur „okay“ finden – oder eigentlich lieber ohne einen wären. In der Psychologie nennt man das den „Liking Gap”: Wir glauben nämlich oft, schlechter anzukommen, als wir es tatsächlich tun. Dabei mögen uns die meisten Menschen viel mehr, als wir denken. Deswegen gibt’s in dieser Folge mal wieder eine kleine Lektion in Sachen Selbstmitgefühl. Wir sprechen darüber, warum wir unser Verhalten anpassen, um dazuzugehören, wie aus dieser Unsicherheit schnell soziale Angst werden kann – und was das mit Dating, Freundschaften und Beziehungen macht. Und natürlich darüber, wie man aus dem eigenen Kopf rauskommt und aufhört, sich selbst kleiner zu machen, als man ist.

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Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:07: Beste

00:00:08: Freundinnen

00:00:09: der ultra-ehrliche

00:00:10: Männer-Podcast.

00:00:12: Ohne fügt es einfach besser an.

00:00:15: Wenn wir Freunde wären, dann würdest du so einen Chance überhaupt nicht machen.

00:00:18: Du machst uns alles kaputt.

00:00:20: Ich kann mich auch unglaublich gut mit ihr unterhalten, aber sie bräuchte,

00:00:24: sie brauchte ihren Psychiotherapeutin

00:00:25: dabei.

00:00:26: Das hat echt zu flühen, wirklich.

00:00:30: Hallo und herzlich willkommen zu den besten Freundinnen.

00:00:32: Hallo.

00:00:34: Euer Apfelmittel für die Ohren.

00:00:38: Wir wollen heute in Phänomenen besprechen, was Liking-Gab heißt.

00:00:41: Es beschreibt das Phänomen, warum wir denken, dass andere uns nicht mögen.

00:00:45: Das kennen jeder, glaube ich, dass man in Situationen reinkommt.

00:00:49: Bei mir waren es immer mal wieder die Eltern von der neuen Partnerin ab und an.

00:00:55: Das ist wahrscheinlich das öfteren passiert.

00:00:59: Dass ich den Eindruck hatte, hier muss ich mir erst mal meinen Platz suchen.

00:01:04: Wenn ich so

00:01:05: zehn Jahre oder noch fünfzehn Jahre zurückgehe und so überlege, du wärst so richtig so ein Lausebängel, den ich als Vater nicht haben hätte wollen.

00:01:13: So, nee, nee, nee.

00:01:15: Du kriegst meine Tochter nicht.

00:01:17: Wirklich?

00:01:18: Ja, weiß ich nicht, warum.

00:01:20: Vielleicht auch nur weil ich nicht kenne, aber es war so...

00:01:22: Das war noch schlimmer eigentlich.

00:01:25: Ja, aber es

00:01:27: ist immer die Frage, ob man sich selber als Freund wünschen würde oder eben nicht.

00:01:33: Also im zweiten Schritt dann schon, aber wenn man nicht glaube ich im ersten so dieses offene und offensichtlich würde ich mir als Vater denken, ey du, Schlawina, du bist doch hier an meiner Tochter aus nur einem Grund dran.

00:01:44: Und ich glaube im zweiten ist es dann, und das wirst du wahrscheinlich gleich bestätigen, hast du dich mit den Eltern wahrscheinlich auch immer sehr gut dann verstanden.

00:01:50: Ich habe mich mit den Müttern eigentlich immer sehr gut verstanden.

00:01:53: Und wenn die Väter so meinen Humor hatten, dann habe ich mich mit den Väter auch wahnsinnig gut verstanden.

00:01:58: Also es gibt so sehr protektive Väter, die sagen, Generell, das ist erst mal nicht so eine gute Idee, dass meine Tochter ein Freund hat.

00:02:06: Dafür ist sie noch viel zu jung mit ihren zwanzig Jahren.

00:02:10: Bei denen ist es schwierig sowieso.

00:02:12: Also, es ist jetzt auch schon ein bisschen her.

00:02:15: Und dann gibt es Väter, die wollen dich gleich zum Buddy haben und sagen, hey, lass uns Freunde sein und machen dann Witze.

00:02:22: Und wenn du dann einen ehrlichen Humor teilst, dann bist du schon sofort auf einer Wellenlänge.

00:02:27: Dann gibt es Väter, die so auf Volks orientiert sind.

00:02:31: Und wenn die sehen, dass du Leistungsbereit bist und auch Leistung gezeigt hast, dann ist das gut.

00:02:36: Es gibt so unterschiedliche Leute.

00:02:40: Hattest du so ein Buddyvater mal von, also das hatte ich glaube ich nie, dass ein Vater einer Freundin, mit der ich zusammen war, irgendwie mit mir, also Freundschaft geht jetzt so weiter, aber sofort auf so eine Kumpel-Ebene geswitched ist.

00:02:50: Das war meistens... Echt, ja.

00:02:53: War das cool?

00:02:53: Einmal.

00:02:53: Also hat sich daraus auch mehr entwickelt, habt ihr dann so ein bisschen eigentlich hauptsächlich zu deiner Freundin gegangen, um mit dem Vater irgendwas zu unternehmen?

00:03:02: Nee, also wir hatten einfach eine gute Beziehung und ich fand sein Humor einfach ultra lustig.

00:03:09: Der war einfach so funny.

00:03:11: Manche Leute haben das ja, dass eigentlich ein Comedian wirklich ein guter Comedian an denen verloren gegangen ist.

00:03:16: Die sind auch so schlagfertig und so und ja.

00:03:20: Der hatte das so in sich und darum hatten wir auch, glaube ich, eine Ebene.

00:03:23: Aber sonst hatte ich eigentlich durch die Bank weg mit den Müttern das viel, viel engere Verhältnis, dass sie mich viel schneller aufgenommen haben, viel schneller ins Herz geschlossen haben.

00:03:32: Wo die Trennung dann noch viel schmerzhafter war.

00:03:34: Ich muss mich von dir trennen.

00:03:35: Also, ich, von deiner Tochter.

00:03:37: Aber wir können damit auch keine Zeit mehr beobachten.

00:03:41: Ja, so.

00:03:42: Zu wem hat Süma das bessere Verhältnis?

00:03:44: Eigentlich auch zu den Müttern in der Regel.

00:03:46: Ich hatte aber auch viele ... Freundin die in Trennung waren und bei den Müttern gelebt haben.

00:03:51: also es gab dann auch gar nicht die Auswahl als es war.

00:03:54: dann die hast

00:03:55: du dir geschnappt du kleiner schlaminar die

00:03:57: die verlorenen habe ich mir geschnappt.

00:03:59: Mit den Federn hatte ich meistens eher so eine kühle distanzierte Verbindung.

00:04:03: es waren meistens fast auch immer die Mütter es ging sogar so weit dass ich mit denen irgendwie alleine am Tisch saß und.

00:04:09: die sich dann auch teilweise, ich hatte sogar mal eine Mutter, die sich über ihre Beziehung bei mir beklagt hat.

00:04:13: Es war natürlich ein gefundenes Fressen für mich, weil ich das ja kannte durch meine Mutter.

00:04:18: Von daher war das fein für mich.

00:04:20: Aber diese Ebene ist dann direkt und auch entstanden.

00:04:22: Und auch die Trennung dann zu der Freundin war für die Mutter, glaube ich, auch nicht einfach.

00:04:26: Also die hat, ich hab die auch mal Jahre später wieder getroffen, die Mutter.

00:04:31: Und die hat mich so krass herzlich und innig umarmt, dass es schon fast befremdlich war.

00:04:35: Also die war mit ihrem... Mann dann auch dort, ich hab dem Mann die Hand geschüttelt und sie hat mich dann so die Arme aufgemacht ums Arm zu packen.

00:04:42: Das war dann auch viel viel Jahre später, aber mit der hatte ich eine sehr gute Beziehung.

00:04:45: Das waren aber trotzdem meistens die Mitte auch bei mir.

00:04:48: Heute geht es ja ums Liking-Gab, dass wir häufig denken, dass andere uns nicht mögen oder weniger mögen, als sie tatsächlich uns mögen.

00:04:56: Und das... wurde auch in vielen vielen Studien bewiesen und eine Studie, die sehr charakteristisch dafür ist, kamen aus von Busby.

00:05:07: In dieser Studie haben Leute Gespräche geführt, einmal mit Unbekannten und einmal mit Mitbewohnern, mit denen sie zusammengelebt haben und auch wirklich viel zu tun gehabt haben.

00:05:20: Und dann gab es immer eine Gesprächsstau und ein Thema.

00:05:23: Und dann mussten die Leute sagen, wie sehr sie von dem anderen gemocht werden.

00:05:28: Und eigentlich durch die Bank weg, haben sie sich niedriger eingeschätzt, als der andere sie dann letzten Endes sympathisch fand.

00:05:36: Das ist auch was, was ich bei meinen Psychospiele Roadshows feststelle.

00:05:39: Es gibt häufig die Situation, dass ich eine Person mit Bühnenangst auf die Bühne hole.

00:05:46: Die haben dann ultra krasser Angst davor.

00:05:49: auf die Bühne zu kommen und haben manchmal auch soziale Ängste.

00:05:52: und ich frage extra Feuer.

00:05:53: Wer hat hier soziale Ängste?

00:05:55: Wer hat da Angst auf die Bühne zu kommen oder Vorträge zu halten?

00:05:58: Dann melden sich zehn und dann frage ich...

00:06:01: Wer?

00:06:02: Natürlich soll ich das Spiel noch nicht dich blickt haben, was gleich passieren wird.

00:06:08: Wer hat den Mut, seine Hand oben zu lassen?

00:06:12: Wenn ich frage, ihr kommt gleich mal auf die Bühne und dann kannst du hier deine Angst begegnen.

00:06:19: Und das sind dann meistens noch zwei.

00:06:21: Manchmal hat man das Pech, dass Leute auf die Bühne kommen, wo du gleich merkst, sie haben nicht wirklich Angst, ne?

00:06:25: Das ist ein bisschen nervig.

00:06:26: Nein,

00:06:28: ich kann dich gar nicht gebrauchen.

00:06:31: Nein, weil es einfach auch nicht das zeigt, was andere Menschen dann erleben können.

00:06:35: Wenn jemand dann so super selbstbewusst auf die Bühne kommt und jemand, der eigentlich dachte vorher hat keine Bühne Angst, das dann erlebt, dann ist er so, hab ich vielleicht Bühne Angst oder hab ich vielleicht Vortragsangst?

00:06:45: die Person schon Vortragsangst hat und das so easy macht, dann müsste ich ja welche haben.

00:06:49: Aber wenn du jemanden erwischt, der wirklich Vortragsangst hat, dann gibst du immer die Situation, dass ich sage, okay, ich gehe mal kurz nach hinten ins Lager, halte mal hier das Mikrofon und beschäftige mal die Leute.

00:07:02: Das ist natürlich nicht die schlimmste Situation.

00:07:04: Aber breche ich dann natürlich auch gleich ab, ist ein Scherz.

00:07:08: Brichst

00:07:08: du es dann wirklich sofort?

00:07:09: Aber da gab es auch mal eine Situation, wo einer sich dann überwunden hat und da eine richtige Show abgefeuert hat.

00:07:15: Nee, ich lass das meistens so zehn, fünfzehn Sekunden, dass es das unangenehme Gefühl auftauchen kann.

00:07:21: Ich ordne dann kurz was hinten backstage und dann komme ich auch wieder.

00:07:25: Und dann ist das auch schon überwunden.

00:07:27: und dann frage ich, wie fühlt sich es an?

00:07:28: Wo fühlst du die Angst?

00:07:29: Ist super unangenehm und trotzdem kannst du ihr widerstehen.

00:07:32: Soziale Ängste bzw.

00:07:35: auch dieser Liking Gap haben ja eigentlich immer einen Ursprung, dass wir das Gefühl haben andere mögen uns nicht wirklich so gerne und das sorgt dafür dass wir unser verhalten anpassen ganz viel im außen sind.

00:07:52: was können wir für signale lernen dass wir den anschluss an die gruppe am ende nicht verlieren weil das ist der überlebensinstinkte immer dahinter steht.

00:08:02: wir mussten uns früher in die gruppe einfügen anpassen damit wir dazugehören Und wenn wir davon ausgehen, dass andere uns weniger mögen, dann ist unsere Anpassungsleistung noch größer und dann sorgen wir noch mehr dafür.

00:08:15: Was ich dann immer mache, ist mit den Leuten so ein kleines Spiel und zwar sage ich, hey, was glaubst du?

00:08:22: Was denkt die Person da hinten rechts von dir?

00:08:24: Und manchmal sind das dann Personen, die so nach hinten gelähnt mit verschränkten Armen sitzen und so, so ein bisschen kritischen Gesichtsausdruck haben und dann sagt die Person irgendwas und dann frage ich die Person.

00:08:34: Und ganz häufig ist es so wie in dem Experiment, Und klar gibt es ja auch so ein bisschen den Einfluss, ich hätte jetzt keinen Bock vor Leuten zu sagen, ja ich glaube die Person auf der Bühne kann nichts, sie taugt nichts.

00:08:47: Das ist ja auch klar.

00:08:48: Aber es gibt trotzdem eine ganz, ganz krasse Fehleinschätzung von dem, was die Person im Publikum denkt.

00:08:54: Und was die Person auf der Bühne denkt, was die Person im Publikum denkt.

00:08:58: Also weißt du, was ich meine?

00:08:59: Ja, dass sie als Selbstwahrnehmung viel viel schlechter eingestellt wird, als das, was von außen wahrgenommen wird.

00:09:05: Als die Fremdwahrnehmung.

00:09:06: Ganz genau.

00:09:07: Und anders vor allem.

00:09:08: Das heißt, wir machen uns den ganzen Tag einen Kopf darum, was denken andere Leute über uns.

00:09:12: Entweder, und das ist in neun Neunzig Prozent der Fälle der Fall, Denken sie gar nichts über uns, weil sie nicht interessiert oder sie mit was anderen beschäftigt sind, nämlich mit sich selber.

00:09:21: Oder sie denken was anderes über uns, als wir denken.

00:09:25: Also zum Beispiel so, hey du hast einen schicken roten Pulli, hatte ich jetzt noch gar nicht gedacht, dass ich einen roten Pulli habe, aber stimmt ja.

00:09:31: Oder sie schätzen uns besser ein, als wir uns selber einschätzen würden in der Fremdvernehmung.

00:09:37: Und das finde ich immer so cool daran, dass wir auf eine ganz bestimmte Art und Weise sehr egocentrisch sind, wenn wir die ganze Zeit denken, wir müssten andere Leute pleaseen, weil wir auch damit beschäftigt sind, wie werden wir selber wahrgenommen?

00:09:51: Und das ist ja schon eine egozentrische Perspektive.

00:09:54: Absolut.

00:09:55: Und ich finde, das Experiment zeigt das auf einer bestimmten Ebene nämlich, dass wir immer denken, wir werden schlechter eingeschätzt, als wir dann tatsächlich eingeschätzt werden.

00:10:06: Ich hatte das in meiner Jugend ganz extrem, dass ich immer dachte, ich würde anderen nicht gefallen.

00:10:12: Also... Und ich muss irgendwas dafür tun oder, beziehungsweise habe ich... nicht wirklich was dafür getan, ist doch jetzt offensichtlich, aber ich hatte immer das Gefühl, egal mit wem ich mich getroffen habe, ich glaube nicht, dass der mich mag.

00:10:23: Ich glaube, das ist hier irgendwie nur eine Zweckbeziehung oder der hält mich aus oder auch der Freundeskreis hält mich aus.

00:10:29: Hat sich dann irgendwann natürlich durch einen festeren Freundeskreis verändert, dass ich dann mehr und mehr darauf vertraut habe, okay, so wird es nicht sein, aber es gab eine Zeit, wo ich wirklich auch dachte, okay, ich werde hier eigentlich nur geduldet, ich bin nur bei Werk.

00:10:42: Und das ist ein Gefühl, was... sich gegenseitig potenziert.

00:10:46: also du denkst bist, bist dadurch unsicher, verhält sich vielleicht auch

00:10:50: komisch

00:10:51: und die anderen nehmen es dann auch so wahr irgendwann und sagen ja, mit dem ist es komisch, weil der verhält sich immer so unsicher, also es kann sich schon auch in die andere Richtung entwickeln, wobei ich dir zuschöpfe, dass das wahrscheinlich im ersten Moment oder nicht nur wahrscheinlich sondern in der ersten Wahrnehmung jeder gar nicht so sehr bei dem anderen ist und den gar nicht so negativ wahrnehmen würde, wie man vielleicht selber von sich denkt.

00:11:12: Ja, und gleichzeitig kenne ich die Situation auch, die fühlt sich komisch an irgendwo zu sein, wo man denkt, man ist nicht so hundert Prozent willkommen.

00:11:20: Und ich hatte das, dass ich, glaube ich, in der achten Klasse einmal sitzen geblieben bin und sich einzufügen.

00:11:28: Als Sitzenbleiber in die neue Klasse, wo es so ganz feste Strukturen gab und wo es so einen ganz coolen gab, der so der Anführer war und er hat auch immer am Anfang versucht mich auflaufen zu lassen.

00:11:40: Mir Musik gegeben und so, hey ist das East Coast oder West Coast?

00:11:42: und ich habe halt geraten.

00:11:43: West Coast oder West Coast und immer vor allem.

00:11:48: Ich hatte den alten E-Spec-Rucksack, er hatte den neuen Jansbord-Rucksack und so.

00:11:52: Hä?

00:11:52: Weil das damals auch E-Spec und Jansbord, dabei war Jansbord so hässlich, aber ich war genau in der gleichen Scheißschleife drin.

00:12:00: Ja, die ganzen Sachen oder ja, was es nicht alles war.

00:12:04: Aber ich hatte da auch eine Zeit lang das Gefühl, dass ich wirklich nicht dazugehöre, habe ich mir dann irgendwann erarbeitet oder... Ich würde sagen, dass ich schlagfertig genug war, schon damals, um gut genug zu kontern, dass er relativ schnell dann gemerkt hat, oh, das macht ihr nicht so'n Spaß.

00:12:23: Und dann gab's noch was Zweites, ich war im Körper nicht überlegen.

00:12:27: Und ich weiß nicht mehr, wie's war.

00:12:28: Ich glaub, es gab auch irgendwann mal die Situation, da kam das zum Tragen.

00:12:32: Wir haben uns nicht geprügelt, aber es gab so'n Stardown-Moment, ne?

00:12:36: Aber gleichzeitig kann ich mich noch ganz genau an das Gefühl erinnern, wie es war, nicht dazuzugehören und es ist so ultra unangenehm und wie ich angefangen habe, mich selber zu beobachten und in die Unsicherheit immer mehr reingerutscht bin.

00:12:51: Das kenne ich auch manchmal aus dem Dating.

00:12:54: Wenn ich merke, irgendwie es entstehen so ganz lange Gesprächspausen oder ich muss die andere Person so treiben im Sinne von, dass sie auch mal Fragen stellt, dass es irgendwie eine gute Konversation gibt, dass ich dann irgendwann entweder sage, Ey, fuck it, hier geht's nicht weiter, ich hab gar keinen Bock dazu, mich so anzustrengen.

00:13:13: Oder wenn ich die Frau richtig cool finde, dann sage ich, okay, ich muss mich ja noch mehr anstrengen, mehr anstrengen, mehr anstrengen und werde dann immer unsicherer, weil ich natürlich in eine Situation gerate, wo ich dann der kleine Klassenclown auf der Bühne des States werde und mich lächerlich mache und eigentlich in meine Unsicherheit gerate.

00:13:32: Also wir geraten vom Pull Marketing ins Push Marketing, was nicht so gerne angenommen wird.

00:13:39: Jetzt können wir mal gucken, woran liegt das denn, dass es ganz häufig so ein Liking Gap gibt.

00:13:44: Also, dass wir den Eindruck haben, andere mögen uns weniger, als sie tatsächlich tun.

00:13:50: Und ein Grund ist, dass wir ganz häufig einen negativen Selbstfokus haben und überanalysieren.

00:13:56: Also, in Gesprächen sind wir häufig zu sehr mit uns selbst beschäftigt und überlegen jedes Detail, unser Hirnt hendiert dazu, sich darauf zu konzentrieren, was wir falsch gemacht haben, anstatt auf das, was gut lief.

00:14:09: Und dadurch übersehen wir auch ganz häufig positive Rückmeldungen.

00:14:12: Und das ist ja auch wieder evolutionär bedingt, dass wir darauf ausgelegt sind, bei uns den Fehler zu finden, um den schnellstmöglich anzupassen und wieder Gruppenanschluss zu erhalten und zu bekommen.

00:14:24: Und ich weiß nicht, ob du das von dir kennst, dass du dann so, wenn es mal nicht so gut gelaufen ist, ganz, ganz schnell in diese eigene Schleife gerät, so, was hätte ich anders besser machen können, dass man ja selten so, dass man sagt, hey, das und das ist gut gelaufen.

00:14:38: Und das und das ist schlecht gelaufen.

00:14:39: Ich hatte gestern ein Gespräch mit einer Freundin, die hatte einen ganz ganz wichtigen Fernsehauftritt und die kam danach und meinte, das war desaströs.

00:14:49: oder haben wir das so Stück für Stück auseinandergenommen und haben es eigentlich noch mal ins richtige Licht gesetzt oder ein anderes Licht, aber manchmal braucht man dafür jemand Anderen, um das neu zu betrachten.

00:15:04: Also ich versuch gerade zu überlegen, ob es natürlich gab's Situation, wo ich danach dachte, was hast du ja gesagt oder wie hast du dich verhalten oder warum hast du das so gesagt.

00:15:12: Aber ich hab den schärfsten Kritiker meistens an meiner Seite, wenn wir irgendwo auf irgendwelchen Treffen sind hier im Ort oder bei irgendwelchen Geburtstagen, dann darf ich mir mittlerweile hundertprozentig nicht immer, aber oft danach andern, ey, das fand ich ja unmöglich, wie du es gesagt hast.

00:15:28: Also ich spreche natürlich von meiner Frau.

00:15:30: Aber ich bin ja mittlerweile mit so einem dicken Polster unterwegs.

00:15:33: Am Anfang habe ich mich natürlich zu Herzen genommen, weil ich immer dachte, okay, ich will auch ihr nicht irgendwie schaden.

00:15:38: Aber ich weiß ja, dass meine Frau jemand ist, die möglichst immer ein gutes Bild von sich verkaufen will.

00:15:44: Oder möglichst...

00:15:44: Da geht es gar nicht um dich.

00:15:46: Genau.

00:15:46: Und das ist halt mal ein bisschen gedauert, bis ich das kapiert habe.

00:15:49: Das ist ja unangenehmes, wenn ich vielleicht irgendwie... Dinge gesagt, wo die sie ja anstößlich empfunden hat oder warum hast du das Sensor und so formuliert.

00:15:58: Ich meine in dem Moment war es ja zumindest aus meiner Wahrnehmung vielleicht lustig oder die Reaktion war jetzt nicht irgendwie befremdlich von der anderen Person, sondern ganz im Gegenteil.

00:16:06: Meistens sind dann auch sind es dann auch Situationen, die.

00:16:09: Ja, ich

00:16:09: würde nicht sagen übergriffig, aber mal ein blöder, lockerer Spruch, der vielleicht eindeutig zweideutig war.

00:16:15: Jetzt nicht der Partnerin oder das Freundschaftspares gegenüber, aber meistens dann im Kontext mit mehreren.

00:16:23: Und da habe ich am Anfang auf jeden Fall reflektiert, hey, hat sie da recht?

00:16:28: Habe ich mich vielleicht komplett fehlverhalten?

00:16:30: Auch immer noch hinterfrage ich das natürlich.

00:16:32: Aber ich habe dann gemerkt, dass ihre Wahrnehmung ja nicht meine Wahrnehmung ist.

00:16:37: Und das ist glaube ich auch ganz wichtig in dem Prozess, auch gerade zu gucken, wie wirke ich, wie wirke ich auf andere und habe ich genügend Selbstsicherheit auch so zu agieren.

00:16:46: Also ist es was... wo ich mich selber sicher fühle, ohne dass ich von außen jetzt negativ bewertet werde.

00:16:52: Und klar, wenn du sagst, es gab da eine Situation, wo keiner dabei war, also jetzt deine Freundin, die im Fernseherauftritt hatte, und dann hat sie ja nur sich selber als Spielball in dem Moment.

00:17:01: Vielleicht war noch jemand da, eine Freundin oder so, aber wahrscheinlich nicht, weswegen sie dann im Außen jemand brauchte, mit dem sie das reflektieren könnte.

00:17:07: Und das kann natürlich absolut hilfreich sein in der Nachlesung.

00:17:10: Nicht nur das.

00:17:12: Sie hatte sich selber als Spielball und die ganzen anderen Personen, die auch glänzen wollten.

00:17:16: Fernsehen ist ja ganz häufig eine Fläche, wo jeder zeigen kann, wie toller ist, um dann irgendwas von sich selber zu verkaufen.

00:17:23: Weil die meisten Leute, die im Fernsehen sind, leben ja von ihrer eigenen Präsentation dort.

00:17:27: Entweder von ihrem Wissen oder der Präsentation ihrer Person oder von der Präsentation ihres nicht so ganz so gut funktionierenden Soziallebens, dass sich andere daran ergötzen können.

00:17:37: Ist ja immer ein Tauschhandel in den Medien.

00:17:38: Also wenn man so möchte, auch dieser Podcast ist ja ein Tauschhandel.

00:17:41: Wir geben etwas Preis, unser Wissen, ein Stück weit Privatleben und bekommen dafür was.

00:17:47: Aufmerksamkeit, Reichweite und das ist im Fernsehen finde ich nochmal ganz schön stark.

00:17:51: Also wenn du es dir anguckst und klar nutzt dann jeder die Fläche, die er hat, um möglichst... zu glänzen, nach der Devise, wie er es gelernt hat.

00:18:00: Und wenn dann so ein Mann U-Sächsig daherkommt, der vielleicht auch sehr klassisch sozialisiert worden ist, der muss dann natürlich zeigen, wie viel er leisten kann, damit er ein geiler Hecht ist und damit er überhaupt eine Daseinsberechtigung hat.

00:18:12: Und das kann dann schon manchmal schwer sein, wenn du mit so jemandem irgendwie dir deine TV-Zeit teilst.

00:18:18: Ja, allerdings.

00:18:19: Und so war das in dem Fall.

00:18:21: Auf jeden Fall auf tausend aufgedreht.

00:18:23: Okay, verstehe.

00:18:24: Okay, Liking Gap.

00:18:26: was auch sein kann, warum wir uns häufig selber negativer bewerten, ist, dass wir, wenn wir so viel mit uns selber beschäftigt sind, so Sympathiesignale übersehen, dass der Gesprächspartner vielleicht freundliche Lächeln zustimmt, nickt und das nicht nur macht, weil er ein Mitleid hat, sondern weil er es auch wirklich so sieht.

00:18:44: Und da kann man sich fragen, in wiefern achte ich denn wirklich auf den anderen?

00:18:48: Weil das ist auch immer der Weg raus aus dem Liking-Gab.

00:18:52: zu gucken, dass ich die Kameraperspektive nicht nur auf mich hab und auf meine Defizite, weil das macht das Gehirn automatisch, da brauchen wir uns nicht aktiv drum kümmern, dass das passiert, sondern wir müssten uns eigentlich aktiv drum kümmern, dass was anderes passiert, nämlich den Kameraschwenk nach außen.

00:19:07: Was macht er mein Gegenüber?

00:19:08: Wie nehme ich den wahr?

00:19:09: Etc.

00:19:12: Und klar ist auch, dass wenn du eh schon ein geringes Selbstwertgefühl hast, und das ist halt das Unfaire an einem Selbstwertgefühl, dass du dich dann per se... niedriger bewährtest und auch häufiger soziale ängste hast und dann das liking gap noch größer wird.

00:19:31: Ja also ich überleg auch gerade so auf veranstaltungen oder irgendwelchen events wie sehr man wirklich auf den anderen im detail achtet wenn der redet.

00:19:41: also man achtet ja in diesen gesprächen viel mehr darauf wie man selber.

00:19:47: rüber kommt, als dass man dann auf die Resonanz des anderen wahrnimmt und sagt, das war ja total toll.

00:19:52: Also natürlich nimmt man den wahr und werwertet das positiv oder negativ das Gespräch, aber es ist nicht so, dass der Fokus auf der anderen Person liegt leider, sondern meistens liegt der Fokus dann doch in der eigenen Wahrnehmung.

00:20:03: Und wenn man das Spiel immer wieder im Kopf behält, hey, das macht eigentlich jeder andere auch so, ist es glaube ich auch leichter durch so eine... Gespräche durch zu navigieren.

00:20:11: Hey, das, was ich gerade mache, macht das gegenüber auch natürlich immer im Verhältnis zu.

00:20:16: Aber es ist jetzt nicht so, dass die andere Person grundlegend davon ausgeht, dass ich hier beschissen rüber komme.

00:20:22: Einmal Prozent.

00:20:24: Und das Krasse ist, dass diese Leute, die soziale Ängste haben, häufig auch Perfektionismus haben, dass sie denken, dass sie alles richtig und gut machen müssen, um überhaupt die Chance zu haben, anerkannt und gemocht zu werden.

00:20:39: Und das ist ja so ein selbstbestätigendes Ding.

00:20:41: Dann machen sie häufig ganz, ganz viel gut und richtig und total perfekt.

00:20:46: Und dann sagt jemand toll gemacht.

00:20:48: Und das bestätigt ja eigentlich das Bild, was sie von sich haben.

00:20:52: Nur wenn ich leiste und das so richtig gut mache, dann bekomme ich irgendwie auch Anerkennung und darf dabei sein und bin ein wertvolles Mitglied der Gruppe.

00:21:01: Und es kann auch trügerisch sein, was ja ganz oft passiert.

00:21:03: Das kennst du bestimmt auch jemand.

00:21:05: Hatten einen Vortrag oder eine Präsentation oder irgendeinen Form von.

00:21:09: Show das wirst du auf jeden Fall kennen.

00:21:10: und danach fragst du die Leute um hey wie hat es euch gefallen?

00:21:14: hat es euch gut gefallen.

00:21:15: Und in dem Moment wo du diese Frage stellst kriegst du wahrscheinlich in so einem Kontext nicht unbedingt die detaillierte ehrliche Antwort sondern die erste schnelle Antwort ist.

00:21:23: Hey ja war richtig cool war richtig mega.

00:21:26: es wird ja selten welche geben die sagen.

00:21:28: Na ja war schon ziemlich beschissen oder war halt nur war nur mittel.

00:21:32: Und eigentlich frage ich mich auf diese Frage.

00:21:34: überhaupt in so einer Konstellation sinnvoll ist, weil es ja nur darum geht, das eigene Selbstbild, das man sich vorher schon irgendwie aufgebaut hat, nochmal zu bestätigen durch die Außenwahrnehmung der anderen, die dann in dem Moment wahrscheinlich nicht hundertprozentig ehrlich ausfallen wird, sondern eher nur das nochmal bestätigen will, was du eh schon im Kopf hattest.

00:21:50: Ja, ein hundertprozent.

00:21:52: Ja, und das kann dann wiederum dazu führen, dass das Folgen hat.

00:21:56: Was für Folgen hat der Liking Gap?

00:21:59: Einmal natürlich Wenn du immer wieder das Gefühl hast, dass andere dich schlechter bewerten, dass du von anderen nicht gemocht wirst, dann möchtest du diese schmerzhafte Erfahrung ja nicht machen.

00:22:09: Und das führt dann dazu, dass deine Bindungsbereitschaft runtergeht, dass du sagst, hey, ich habe eigentlich keinen Bock mehr, mich einzulassen.

00:22:16: Ich habe eigentlich den Mut verloren, Beziehungen zu vertiefen.

00:22:20: Wenn beide Beziehungspartner unterschätzen, wie sehr sie sich mögen, dann ziehen sie sich ja mit einer größeren Wahrscheinlichkeit zurück und Studien und Berichte zeigen.

00:22:30: dass wir eben seltener dann auch positive Beziehungen eingehen und diese auch seltener weiterentwickeln, weil dann ganz schnell der Eindruck ist, auch wenn du schon in der Bindung bist, oh Gott, das Signal, das zeigt, dass der andere mich nicht mag.

00:22:44: Und ich hatte es ja geahnt und das ist jetzt die Bestätigung dafür.

00:22:46: Und dann geht jeder einen Schritt von dem anderen zurück und wenn man nicht drüber redet, wirkt das ja, ich gehe einen Schritt von dir zurück, dass der andere denn, der auch das Liking-Gab hat.

00:22:56: Sagt, ah nee, der andere macht nicht auch nicht mehr, der geht ja entfernt sich ja von mir.

00:22:59: Oh nee, jetzt hat der andere sich nochmal entfernt.

00:23:02: Das ist so ein Spiel, das jeder immer wieder ein Meter zurückgeht.

00:23:05: Wenn beide unter diesem Liking-Gab leiden, wird es schwierig zueinander zu finden, auf jeden Fall.

00:23:10: Also wir leiden alle unter Liking-Gabs, aber unterschiedlich stark.

00:23:14: Das muss man sagen.

00:23:16: Und man kann mal bei sich gucken, wie stark ist das bei mir und wie sehr... braucht auch manchmal eine klare Ansprache beim Menschen, die mir nahestehen.

00:23:25: Hey, ich hab das Gefühl hier, dass das und das grad der Fall ist.

00:23:29: Wie ist es denn bei dir?

00:23:31: Vordert natürlich ganz viel Mut.

00:23:32: Und Menschen, die das Liking-Gab sehr stark ausgeprägt haben, haben meistens auch wenig Mut, so eine Ansprache zu tätigen.

00:23:39: Ja.

00:23:39: Und

00:23:40: die sind eher in Grübelein, weil Grübelein kreieren die Illusion, dass ich etwas unter Kontrolle hab, weil ich darüber nachdenke und versuche, eine Lösung zu finden.

00:23:50: Für die meisten Sachen findet man nicht übersgrügelne Lösungen, sondern übers Tun.

00:23:56: Das ist das Fatale daran.

00:23:58: Übers Tun und das kann einmal Nachfragen sein und das zweite kann natürlich sein, in die Handlung zu gehen, mehr sagen.

00:24:04: Hey, ich habe zwar gerade das Gefühl, nicht gemocht zu werden, aber was kann ich denn tun, um eine andere Erfahrung für mich möglich zu machen?

00:24:12: Also was kann ich dafür tun, dass du mich wieder magst?

00:24:15: Naja, also nicht in Form von Überanpassung, weil das würde eher das Liking-Gab... Verstärken, weil es ja eigentlich einem selber das Signal gibt, wenn ich mich genügend anpasse, um dir zu gefallen, dann magst du mich auch.

00:24:28: Und wenn du dann sagst, du magst mich, dann hatte ich recht mit meiner Vermutung, dass ich nicht so sein darf, wie ich bin, sondern dass ich so sein muss, wie du mich haben willst.

00:24:36: Und das ist wiederum fatal.

00:24:39: Und diese selbst erfüllende Prophezeiung, die du angesprochen hast, gibt es tatsächlich.

00:24:43: Also wer erwartet, nicht gemocht zu werden, verhält sich häufig unbewusst reservierter und defensiver und dadurch kann er den anderen tatsächlich distanzieren und bestätigt so ungewollt, einfach seine vermutung die er hatte, ah der andere mag mich nicht, ne?

00:25:00: Und mit anderen worten, indem wir glauben nicht gemocht zu werden, verhalten wir uns oft so, dass das auch eintritt, dass wir nicht so gut gemocht werden.

00:25:09: Vertrags.

00:25:11: Es kann halt in einer krassen Schleife werden.

00:25:12: Also ich weiß noch, dass ich bei mir das Gefühl hatte, also bei mir war es so, dass sich das mehr und mehr verstärkt hat, genau wie du gerade beschrieben hast.

00:25:19: In dem Moment, wo ich das Gefühl habe, der andere mag mich nicht und das auch vielleicht sogar kommuniziere mit Freunden, kreiere ich eine Realität für mich selber, dass ich sage, ah, es wird schon so sein, dann kriege ich vielleicht irgendwie, nee, nee, ist schon nicht so.

00:25:31: Na ja, doch, dann würde sich vielleicht ja so und so verhalten.

00:25:34: Darauf kriege ich dann vielleicht keine Antwort.

00:25:36: Ah ja, ich habe recht.

00:25:37: Also... Entferne ich mich immer noch mehr von der Person, weil ich das Gefühl habe, sie mag mich nicht.

00:25:42: Also, diese Letzter für eine Prophezeiung ist, glaube ich, die größte Crux bei diesem Liking-Gap, wenn man dazu neigt, das Gefühl zu haben, andere mögen mich eher, nicht, als dass sie mich mögen.

00:25:51: Ja, also wir sind ja eh damit beschäftigt, viel zu viel Vermutung darüber anzustellen, was der andere gerade denkt oder was er nicht denkt und was in dem Kopf vorgehen könnte, aus der Angst davor enttäuscht zu werden, ne?

00:26:04: Und wie wäre es, und das ist auch wiederum der Weg raus aus der Liking Gap, mal bewusst nach Feedback zu fragen, zu sagen, hey, wie siehst du das gerade?

00:26:15: Und wie schnell uns auch wieder ein gutes, positives Feedback vom Gegenüber runterbringt.

00:26:20: Dazu gibt es auch Studien, dass das wiederum so viele positive Effekte haben kann, wenn wir das einmal tun und nach dem Feedback fragen.

00:26:30: Und es sorgt natürlich auch dafür, dass der andere sagt, ah, krass.

00:26:33: Der andere hat vielleicht auch den Eindruck, dass er nicht so gemacht wird oder dass er da Unsicherheiten hat.

00:26:37: Ich kann ja vielleicht auch hier meine Unsicherheiten mal nach vorne geben, weil selbst Offenbarung kreiert ihr immer selbst Offenbarung.

00:26:44: oder ganz häufig bei sozialgesunden Menschen, würde ich mal sagen.

00:26:48: Bei nicht gesunden Menschen kann das auch nach hinten losgehen.

00:26:50: Ah, der hatte der Schwäche gezeigt.

00:26:52: Da kann ich meinen seizigen Finger reinbohren.

00:26:55: Was hältst du von so tun als ob?

00:26:58: Also es ist verhalten

00:26:59: finde ich super.

00:27:00: also es geht.

00:27:00: natürlich möchte ich nicht bestärken faket till you make it aber im alltag einfach davon auszugehen wenn man gewisse grundlegende regeln beachtet wie respektvoller umgang.

00:27:14: Ja sich angemessen zu verhalten also jetzt nicht irgendwie übergriffig zu werden dann einfach davon auszugehen hey so wie ich bin bin ich gut das ist ja.

00:27:23: Die Basis dafür.

00:27:24: Und jeder, der mich kennenlernt, der wird mich auch mögen, aufgrund dessen, dass ich gut bin.

00:27:28: Und dann sich so nicht selbst zu belügen, aber einfach mit diesem Grund, selbstbewusstsein rauszugehen.

00:27:33: Mit mir ist nichts verkehrt.

00:27:35: Ich bin gut, wie ich bin.

00:27:36: Und jeder, der mich kennenlernt, hat die Chance, zumindest mich zu mögen.

00:27:40: Und ich glaube, dass es eine gute Möglichkeit ist.

00:27:44: Weil das davon ablenkt, hey, was könnte der andere über mich denken?

00:27:47: Sondern erst mal davon ausgeht, der andere wird grundlegend positiv über mich denken.

00:27:51: Weil ich ja gut bin, wie ich bin.

00:27:53: Und ich glaube auch, ich weiß nicht, ob es wirklich so ist, aber wenn ich mich zurück erinnere, hab ich das irgendwann angelegt in meinem Jugendlichen oder früheren Erwachsen, als ich gesagt hab, hey, warum mach ich mir echt so viel Gedanken, wenn ich mich selber so angucke, so viel negative Dinge gibt's doch gar nicht, wo ein anderer sagen könnte, ah, mit dem möchte ich nichts zu tun haben, sondern einen ganzen Gegenteil.

00:28:10: Also, sich auch selber anzugen, hey, Was ist denn positiv an mir?

00:28:13: Und die Dinge dann auch zu bestärken und dann zu sagen, wenn man die so mal, so mal alle zusammenzählt, so viel schlechtes gibt es gar nicht.

00:28:20: Also gehe ich einfach davon aus, dass andere mich mögen.

00:28:23: Und das ist erstmal meine Grundhaltung.

00:28:24: Also das finde ich absolut gut und hilfreich.

00:28:27: Ich kenne das auch bei mir, dass das auch tagesformabhängig ist.

00:28:30: Absolut.

00:28:31: Klar.

00:28:31: An manchen Tagen kann ich das besser.

00:28:34: Und da fühle ich mich sehr im Rhein mit mir.

00:28:36: Und an anderen Tagen denke ich mir so, alter Schwede, hey, da gibt es ja noch einige Baustellen.

00:28:41: ran an die Arbeit oder, oh

00:28:43: Gott, das ist

00:28:44: ganz anstrengend und ermüdend.

00:28:46: Und wenn ich dann in den Vergleichssituationen gerate, dass ich anfange mich zu vergleichen, dann ziehe ich an solchen Tagen häufig den Kürzeren oder gerade auch überhaupt den Vergleichen.

00:28:57: Wenn ich mich gut fühle und zufrieden mit mir bin, dann vergleiche ich mich meistens auch gar nicht.

00:29:01: Das ist ja die Krux daran.

00:29:04: Aber schön, dass du diesen Weg für dich gefunden hast, dass du in die Selbstannahme gekommen bist und das ist eben ein Weg, Selbstannahme und der Schritt davor ist häufig auch selbst mit Gefühl, dass wir erstmal anerkennen, dass uns das gerade nicht so gut gelingt, dass wir ganz schön streng mit uns sind und dass wir da wohl wollen, damit uns selber umgehen.

00:29:23: Und dann müssen wir noch nicht mal sagen, ja, ist es gut so, wie ich bin, sondern, ah, okay, du fühlst dich ganz schön unsicher manchmal, ne?

00:29:30: Ja.

00:29:30: Okay, das kann ich gut verstehen, dass ihr das Angst macht und da nicht so streng mit sich umzugehen.

00:29:36: Weil, wie wir uns das Wünschen von anderen gesehen zu werden, gibt es in uns einen tiefen Teil, der einfach von uns selber gesehen werden will.

00:29:47: Also die Wahrhaftigkeit uns selbst gegenüber.

00:29:50: Das ist ein ganz, ganz wichtiger Aspekt, den wir auslassen.

00:29:54: Den lassen wir auch aus, wenn wir den ganzen Tag beschäftigt sind mit irgendwelchen Sachen.

00:29:57: Dass wir eigentlich keine ... Sekunde mehr Zeit haben, uns selbst wahrzunehmen und uns selber Raum zu geben, den Zwischentönen, das was da ist, wenn mal nicht Dauerbeschäftigung, Dauerberieselung ist.

00:30:11: Und je seltener wir das machen, desto unangenehmer ist am Anfang das Gefühl, was aufkommt, wenn es auf einmal passiert.

00:30:19: Ja.

00:30:20: Und das finde ich ist das Krasse daran, dass man wirklich in so einen Strudel der Ablenkung geraten kann, wo wir überhaupt keine Fenster mehr aufmachen und sagen, nee, auf gar keinen Fall.

00:30:31: Du hast recht, bevor man dieses ich verhalte mich so, als würde mich alle mögen, muss man erstmal gut mit sich selber ins Reine kommen und auch nicht zu hart zu sich selber sein, um überhaupt in so ein Modus zu kommen.

00:30:45: Ich bin gut so, wie ich bin und jeder, der mich kennenlernen wird, wird es schon erleben, dass es gut und keine Zeitverschwendung ist, mit mir Zeit zu verbringen.

00:30:54: Max, vielleicht kann von da aus eine Sache nämlich erfolgen und aufbauen.

00:30:59: Wir hatten vorhin diesen Kamera schwenkt, dass wir nicht immer nur bei uns selber sind, sondern nach außen die Kamera drehen und sagen, was interessiert uns denn beim anderen?

00:31:08: Ich erinnere mich, ich habe vor ein paar Jahren meinen Flug verpasst, weil ich in einem Gespräch vertieft war mit so einem älteren skandinavischen Pärchen.

00:31:16: Erstmal habe ich darüber gestaunt, warum die so krass gut Englisch sprechen und es war so ganz normal, sich mit denen zu unterhalten.

00:31:22: und ich habe Erst noch zwei drei Minuten gemerkt, dass sie aus Gandinavien kommen, haben sie dann noch gesagt.

00:31:27: Klar, wenig Filme werden da übersetzt,

00:31:28: etc.,

00:31:29: etc.

00:31:29: Die haben das natürliche eingepflegt, dass die Englische irgendwie in ihrem Alltag gebrauchen.

00:31:34: Und die waren so offen und so herzlich und zwar so cool.

00:31:38: Und ich hatte den absoluten Kameraschwenk auf die so krass.

00:31:43: dass ich nicht gemerkt habe, dass ich aufgerufen wurde und bin dann irgendwann zum Geld getappelt und mein Flieger war weg.

00:31:50: Das ist mir zweimal passiert.

00:31:51: Ja, ja, in meinem Leben.

00:31:52: Zweimal habe ich den Flug verpasst.

00:31:54: Einmal Istanbul, weil der Verkehr zu krass war.

00:31:57: Das habe ich einfach falsch eingestellt.

00:31:58: Der Bus stand zweieinhalb Stunden im Stau, war richtig abfakt.

00:32:01: Und einmal eben, weil ich mich verquackelt hatte.

00:32:04: Aber beide Situationen passen auch so ein bisschen zu mir, finde ich.

00:32:07: irgendwas Unvorhersehbares, was man wirklich gar nicht beeinflussen kann.

00:32:11: So ein Staunen-E-Somber kann ja keiner ahnen und mich mit Leuten zu krassem Gespräch vertiefen, dass ich nicht mehr merke, wie viel Zeit vergangen ist.

00:32:20: Aber was eigentlich das Wichtige ist, ich war mit der Kamera total auf denen und... Hab dann geguckt, wie die Welt sehen und war gar nicht bei meinen eigenen Unsicherheiten.

00:32:32: Und dadurch ist so ein krasser Gesprächsfluss entstanden, weil ich so interessiert war an denen.

00:32:37: Und das ist auch, finde ich, der letzte wichtige Hinweis, wie wir das Liking Gap überwinden können, auf den anderen zu achten, auf Lächeln, auf zustimmende Worte, auf Interesse, aber auch vor allem.

00:32:49: ... an dem anderen Interesse haben.

00:32:51: Wie sieht der die Welt?

00:32:53: Was hat der für interessante Reisen gemacht?

00:32:55: Perspektiven, Erlebnisse, was hat ihn geprägt?

00:32:59: Wenn wir dein Interesse haben, ne?

00:33:00: Manchmal haben wir auch einfach kein Interesse an anderen.

00:33:02: Ne,

00:33:03: ja, das ... ... darf auch sein.

00:33:07: Dann ist das Liking-Gab einfach ein Dislike.

00:33:09: Oder ein Give-a-Fuck-Gab

00:33:11: ist dann.

00:33:11: Ein Give-a-Fuck-Like, genau.

00:33:13: Ja, weil, ey, bei manchen Leuten ist es uns auch krass, egal was sie einfach denken, ne?

00:33:17: Also ... Am Ende bei Fremden soll es uns egal sein, weil wenn man sich moralisch anständig verhält, dann soll es einen egal sein.

00:33:26: Und ich hab übrigens für mich so einen moralischen Kompass, wie ich mich verhalten möchte.

00:33:35: Und für mich ist mein höchster Wert, meine Tochter.

00:33:40: Und ich frag mich, wie möchte ich mich verhalten, wenn meine Tochter mich beobachtet?

00:33:46: Ich hatte letztens eine Situation, da hat mich immer wirklich krass beleidigt auf der Straße.

00:33:49: Das passierte immer mal wieder in Berlin und an dem Tag war meine Zündschnur ein bisschen kürzer und habe ich ihn ganz kurz mal am Rucksack genommen und habe ihn gefragt, was das soll.

00:33:59: Dann ist er ins Stottern gekommen und meinte, er hätte gar nichts gesagt, bla bla bla.

00:34:02: Normalerweise lasse ich so eine Leute total passieren und dann denke ich mir so, ja, ist er in seiner eigenen Welt, hat sein eigenes Liking-Gab zu bekämpfen, an dem Tag

00:34:09: nicht.

00:34:09: Er hat es gerade in seinem Disliking-Gab.

00:34:12: Auf jeden Fall.

00:34:13: An dem Tag nicht, an dem Tag hatte ich einfach eine kurze Lunte und es war auch dumm.

00:34:17: Von mir, wir hatten einen kurz gerede, dann ging es auch wieder, bla bla bla, Long Story Short, ist alles gut ausgegangen.

00:34:22: Aber, wenn ich jetzt meinen moralischen Polar sterne, ... am Himmel sehen, nämlich meine Tochter.

00:34:29: Hätte ich gewollt, dass sie mich in der Situation so beobachtet.

00:34:32: Auf gar keinen Fall.

00:34:33: Da hätte ich eher zu einer verbalen Abgrenzung gegriffen.

00:34:36: Ich möchte nicht, dass du so mit mir redest.

00:34:38: Dankeschön.

00:34:39: Oder einfach gesagt, hey, der Mann hat ein Problem mit sich selber.

00:34:43: Das hat nichts mit mir zu tun.

00:34:45: Der kann einfach vorbeigehen.

00:34:47: Und das hilft mir total, auch aus meinen Mustern rauszukommen.

00:34:52: wie man sich so als man zu verteidigen hat bla bla bla den ganzen bullshit zu sagen.

00:34:57: was ist denn mein höchster moralischer wert ist meine tochter wie möchte ich dass sie mich beobachtet?

00:35:04: was möchte ich ihr später für werkzeuge durch das beobachten an die hand geben.

00:35:09: Und das betrifft auch das liking app.

00:35:11: wie möchte ich dass sie auf andere menschen zugehen kann selbst gewählt aus ihrer freiheit heraus?

00:35:17: und welche kontakte soll sie aufbauen können.

00:35:20: Wie darf sie sich selbst ausdrücken im Sinne von, was denkt sie, was ist möglich?

00:35:25: Und wenn du diese Erfahrung gemacht hast immer und immer und immer wieder, ich durfte die Erfahrung durch meine Mutter machen, dass es schön ist, auf Fremde zuzugehen und meinen Porsche hinzuhalten.

00:35:34: Und deswegen habe ich heute auch kein Problem damit.

00:35:37: Und das möchte ich für meine Tochter, dass diese Bühne der Welt für sie geöffnet ist, dass sie das betreten darf für sich als Raum der Möglichkeit.

00:35:47: Ist das zu abstrakt?

00:35:48: Nee, ich hab auch noch mal überlegt, dass Kinder sowieso dieses Liking-Gab, was man vielleicht vorher in sich hatte, das ist das beste Heilmittel dafür sind.

00:35:58: Weil Kinder, also auch ziemlich unfair, natürlich ihre Eltern erstmal über alles lieben.

00:36:05: Und diese ganzen Fragen wie, mag mich mein Umfeld, bin ich... Gut genug, was muss ich dafür tun, dass ich gemocht werde?

00:36:13: Werden auf einmal alle mit einem großen, es ist alles genug und du wirst gemocht und du wirst geliebt, nämlich von deinem Kind.

00:36:20: Und diese Liebe geht hin und her, wird sich gegenseitig bestätigt und vieles verfällt dann auf einmal.

00:36:27: Und auch die Frage später, wie möchte ich durch Leben gehen und wie würde meine Tochter mich in dem Moment beobachten, hilft dann auf jeden Fall das zu verlängern.

00:36:37: Dass dieses Liking-Gab, was vorher vielleicht bevor man Kinder hatte, irgendwie entstanden ist, erstens geschmielandt wird durch Kinder und später einem die Möglichkeit gibt, wenn man da reflektiert ist, auch zu gucken, wie möchte ich mich im Alltag verhalten?

00:36:48: Also wie möchte ich von anderen wahrgenommen werden, beziehungsweise würde meine Tochter sich wünschen, dass ich als Vater oder als Mensch agiere?

00:36:57: Also mich bringt es zu meinem authentischsten Kern, wenn ich mich frage, wenn meine Tochter mich jetzt beobachten würde.

00:37:03: Genau.

00:37:04: Wie sollte ich mich verhalten?

00:37:05: Und ich hab... Die Frage war einem sehr, sehr guten Kumpel gestellte an einer wichtigen beruflichen Entscheidungsstand und hab gesagt, hey, wenn dein Kind dich jetzt beobachten würde, wenn deine Tochter das sehen würde, wie möchtest du dich verhalten?

00:37:19: Und er hat eine ganz andere Entscheidung getroffen und es war so krass.

00:37:21: Und er hat mir das Jahre später erst erzählt, dass für ihn das so das Zünglein an der Waage war und dass ihn das so krass beeinflusst hat.

00:37:29: Und das war ... Ein schönes Erlebnis.

00:37:32: Aber wir können uns auch die imaginären Kinder einfach vorstellen.

00:37:34: Wir brauchen die nicht extra zu machen, um endlich den eigenen moralischen Polarstern am Himmel erglühen zu lassen.

00:37:39: Ja, oft ist die Frage auch anders, um einfacher zu stellen, wenn man keine Kinder hat.

00:37:43: Man kann sich auch immer fragen, wie würde die eigene Mutter, der eigene Vater, die eigenen Eltern im besten Falle, wenn das Verhältnis zu den Gut ist und die auch wertschätzend ein aufgezogen haben, sich wünschen, wie man sich als Erwachsener meins

00:37:55: macht?

00:37:55: Nein, nein, nein, nein.

00:37:57: Da würde ich ganz, ganz klar widersprechen.

00:38:00: Weil die meisten sind eh emotional so unterm Partoffel bei ihren Eltern und die Eltern haben irgendwelche Vorstellungen oder wir meinen unsere Eltern hätten irgendwelche Vorstellungen von dem wie wir unser Leben zu führen haben.

00:38:12: Das schränkt so krass ein und gerade wenn du eine einigermaßen starke Elternprägung hast und.

00:38:17: Achtzig Prozent unserer emotionalen Reaktionen werden in den ersten fünf Jahren festgelegt.

00:38:21: das heißt wir alle haben ultra starken Einfluss von unseren primären Bezugspersonen von unseren Eltern und.

00:38:28: Für mich wäre das Katastrophal die falsche Frage.

00:38:31: Das heißt, in dem Moment, wenn du so einen Konflikt gerätst, wie würde sich mein Vater wünscht, dass ich mich verhalte?

00:38:38: Wie würde sich mein Vater wünschen, der emotional den größten Einfluss auf mich hatte?

00:38:42: Das ist ja nicht mein Vater von heute.

00:38:44: Dann ist es mein Vater, der dreinzwanzig Jahre war oder vierundzwanzig Jahre zuhause mich bekommen hat und eben ein kleiner Raudi war.

00:38:51: Der hatte ja den größten Einfluss.

00:38:52: Mein erwachsener Vater hatte ja nicht den größten Einfluss auf mich.

00:38:55: sondern mein heranwachsender Vater hatte emotional den größten Einfluss.

00:38:59: Und der hätte den Typen wahrscheinlich gepackt, einmal über die eigene Beine gezogen.

00:39:03: Und wenn er am Boden gewesen wäre, er hätte gefragt, ich habe dich gerade nicht so ganz so gut verstanden.

00:39:08: Könntest du es nochmal klar und deutlich sagen, was du gerade gesagt hast?

00:39:11: Und so möchte ich mich auf gar keinen Fall verhalten.

00:39:13: Also, und deswegen, also für mich ist es weiterhin meine Tochter,

00:39:19: die muss herhalten.

00:39:21: Ich muss herhalten.

00:39:22: Und letzten Endes ist ja eigentlich auch nur ein Spiegel meiner selbst und das ist ja das Schöne.

00:39:29: Herrlich.

00:39:29: In diesem Sinne, wenn ihr möchtet, abonniert diesen Podcast.

00:39:33: Wenn ihr sagt, ihr möchtet nicht immer daran denken, dass eine neue Folge rauskommt, dann ist das einfachste, einen kleinen Klick zu betätigen und schon kommt er immer wieder automatisch in euren Feed reingespült.

00:39:46: Und wir freuen uns, wenn ihr diesen Podcast weiter empfehlt und auch einen Kommentar hinterlasst.

00:39:49: Also.

00:39:50: Bis zum nächsten

00:39:51: Mal.

00:39:52: Bis dahin.

00:39:52: Wir wünschen euch was.

00:39:55: Das war Beste Freundinnen.

00:39:58: Eine Produktion von Auf die Ohren.

00:40:01: Damit ist die Show

00:40:02: beendet.

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